T5

Tag 5

Uns fällt auf, dass die erdachten Begriffe meistens etwas mit dem Ort des Gefängnisses zu tun haben und sehr negativ behaftet sind. Aus diesem Grunde sammeln wir für das positiv besetzte Thema Sinnlichkeit ebenfalls Ausdrucksformen, die entweder Objekte, Gefühle oder einfach Adjektive sind. Die Frage ist nur, wie bekommt man das Sinnliche in den Zusammenhang zum Gefangensein? Durch eine Metamorphose oder auch Umwandlung genannt. Dafür erdenken wir uns zwei Gegenstände, die jeweils ein Thema symbolisieren (Sinnlichkeit-Gefangen), zeichnen sie auf die linke und die rechte Seite eines Blattes. In der Mitte skizzieren wir die Umwandlung von einem Objekt zum Nächsten. Zum Beispiel ein Seil für Gefangen und eine Feder für Sinnlichkeit. Zwischen beiden Objekten ist eine Feder an einem Seil befestigt und eine Schere liegt daneben. Es sind viele Beispiele entstanden: Dose – Dose mit Erdbeerpflanze – Erdbeere, Kalt (Kühlschrank für Kälte) – Wasser – Schneeflocke, Zwiebel – keimende Zwiebel mit Blatt- Blume, Coucon-Schmetterling usw. Jetzt gilt es noch die Übertragung auf die Ausstellung zu finden. Uns kommt eine Idee: Wie wäre es wenn wir ganz abstrakt bleiben und alles mit Stoffen darstellen? Der Übergang von Gefangen zu Sinnlichkeit wird durch die unterschiedliche Merkmale signalisiert wie Farben, Materialität (also z.B. leichte durchsichtige Stoffe oder gröbere bis hin zu Planen), Anordnung im Raum (ganz dicht gepackt oder luftig schwungvoll). Vielleicht ergibt sich auch noch eine Kombination mit Düften?