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Tag 7

Heute widmen wir uns schon ganz konkret der Umsetzung unserer Ideen im Ausstellungsraum. Dafür bieten unsere vorherigen Arbeiten eine gute Grundlage, um eine grobe Inszenierung des Raumes zu schaffen. Vor uns auf dem Tisch liegen Unmengen an verschiedenen Stoffen und anderen formbaren Materialien aus Metall, Kunst- oder Naturstoffen. Weiterhin gibt es auf einer Pappe ein Abbild vom Grundriss des Raumes und im rechten Winkel senkrecht dazu aufgestellt eine vertikale Projektion des Raumes, auf der das Fenster und die beiden anliegenden Wände abgebildet sind. Diese beiden Raumprojektionen nutzen wir, um kleine und größere Stoffstreifen und Materialien mit Pinnadeln an die Stellen im Raum anzubringen, wo wir sie haben möchten. Während bisher jeder seine eigene Ideen umsetzt hat, müssen wir uns nun gemeinsam auf Farben, Formen und Anordnung im Raum einigen. Die räumliche Vorstellung auf zwei Projektionsflächen zu übertragen, ist gar nicht so einfach. Die Zeit reicht kaum für eine abschließende Ideenrunde, aber wir wissen jetzt wie unser Weg sein wird. Ein kokonartiges Gebilde im hinteren Teil des Raumes aus Draht und derben, dunklen Stoffen/Materialien, welches aufplatzt und heraus kommen viele Stoffe, die mit zunehmender Entfernung vom Kokon immer farbiger, heller und leichter werden. Der Besucher wird durch die Anordnung der Installation automatisch einen Weg im Raum entlanggeführt, der es ihm ermöglicht das Kunstwerk im Ganzen wahrnehmen zu können.